Neue Pflegeausbildung 2019

Auch in diesem Jahr gibt es einige Neuerungen in den Ausbildungsberufen.

Dieses Mal trifft es die Pflegeberufe: seit zwei Wochen gibt es die Ausbildungsberufe Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie den Beruf Altenpfleger nicht mehr. Diese Berufsbezeichnungen wurden überführt in die nun allgemeingültige Bezeichnung Pflegefachmann/-frau, welche Auszubildende ab 2020 absolvieren können. Ist dies nur ein neues Etikett für die gleichen Inhalte?

Im Grunde genommen kommt diese Umstellung den Schülern zugute, die noch nicht genau wissen worin sie ihre Ausbildung machen wollen. Denn sie erhalten zwei Jahre lang eine allgemeine Pflegeausbildung und erst im dritten Jahr müssen sie dann ihren Schwerpunkt wählen. Schwerpunkte können dann entweder in Alten- oder Kinderkrankenpflege gelegt werden.

Die gesamte Änderung kann als Initiative zur Verbesserung des Ansehens der Pflegeberufe gesehen werden, indem schon von Beginn an die Strukturierung der Ausbildung näher unter die Lupe genommen wird. Eine Öffnung der Ausbildung mit einer verspäteten Spezialisierung erlaubt Interessenten über den Tellerrand hinauszuschauen und sich erst später zu entscheiden. Vielleicht ist dies ein Weg, den jungen Menschen während ihrer Ausbildung weitere Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre erlernten Fähigkeiten umsetzen und anwenden können. Allerdings wird es sicherlich schwierig mit einer internen Umstellung der Abläufe neue Interessenten für die Branche zugewinnen.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Gehalt sich dann ebenfalls auf ein allgemeingültiges Niveau anhebt, sodass die bisherigen Altenpfleger dann ebenso viel verdienen wie die Krankenpfleger. So zumindest das Versprechen bei der Umstellung.

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