8 Möglichkeiten erfolgreich mit Schulen zu kooperieren

Manche Schüler haben noch nie etwas von dem Ausbildungsberuf gehört, den Sie im Unternehmen ausbilden. Deshalb würden sie sich niemals in diese Richtung informieren, geschweige denn bewerben. Mit einer Schulkooperation können Sie das ändern. Schüler sollten nicht nur über die Unternehmen in Ihrer Umgebung Bescheid wissen, sondern auch in ihrem Interesse über mögliche Ausbildungsberufe informiert sein. 

Als Unternehmen bieten sich folgende Möglichkeiten, um mit Schülern in Kontakt zu treten: 

  1. Schüler-Praktika: die meisten Schulen fordern in der 9. Klasse ein Praktikum von mind. 2 Wochen. Informieren Sie sich im Sekretariat welche Lehrer dafür die richtigen Ansprechpartner sind und melden Sie sich dort an
  2. Betriebsbesichtigungen: mit den gleichen Lehrern können Sie vorab auch eine Betriebsbesichtigung vereinbaren. Eine weitere Möglichkeit ist es, dass Ihr Unternehmen nicht nur für ältere Schüler sondern vielleicht auch schon als Tagesausflug für jüngere Schüler interessant ist. Kann man bei Ihnen physikalische oder chemische Verfahren beobachten, die man im Unterricht schwer zeigen kann? Oder können Sie Schülern Prozesse (wie Müllverbrennung oder Zeitungsherstellung/-druck usw.) visualisieren, die in der Schule nur theoretisch behandelt werden können?
  3. Schüler durch Schnuppertage ohne Druck und langfristige Verpflichtungen an das Berufsleben heranführen und Einsicht in das Berufsleben ermöglichen
  4. Nehmen Sie als Unternehmen am Boys/ Girls- Day teil und begeistern Sie das unterrepräsentierte Geschlecht für Ihre Firma. Informationen zum Girls-Day (https://www.girls-day.de/) sowie Informationen zum Boys-Day (https://www.boys-day.de/)
  5. Bewerbungstrainings in Schulklassen organisieren: worauf kommt es im Bewerbungsgespräch an? Wie muss ein Lebenslauf aufgebaut sein? Was muss im Anschreiben stehen? Wie ist Ihr Bewerbungsprozess organisiert? Bleiben Sie allgemein aber schmücken Sie die Theorie mit Beispielen aus Ihrer Unternehmenspraxis
  6. Die Durchführung einer Projektwoche mit einer Schulklasse
  7. Unterstützung bei Schulfesten oder Sponsoring
  8. Veranstaltung einer Jobrallye: Das letzte Beispiel ist aus meiner Sicht besonders interessant: Bei einer Jobrallye, die auch „Rallye der Ausbildungsberufe“ genannt wird, können potenzielle Bewerber an einem Tag verschiedene Ausbildungsberufe kennen lernen. Sie begleiten für ½ oder ganze Stunde bestimmte Mitarbeiter, die sich zur Mithilfe bereit erklärt haben. Diesen können Sie Fragen stellen und vor allem prüfen, ob sie sich einen solchen Beruf vorstellen können. Dann folgt der nächste Beruf beim nächsten Kollegen.

Best Practice-Beispiel:

Das mittelständische Unternehmen Pflitsch aus Hückeswagen bei Remscheid, ein Hersteller von Kabelkanälen und Verschraubungen, kooperiert mit einer Realschule vor Ort und hat zusammen mit dieser eine Art Berufsstarterprogramm entwickelt. Ein Bestandteil dieses Programms ist eine Jobrallye. Dabei können Interessierte an einem Tag gleich 10 verschiedene Ausbildungsberufe kennen lernen.

Zeigen Sie auf jeden Fall, was Sie den jungen Menschen alles zu bieten haben. Ihre nächste Bewerbungswelle zum neuen Ausbildungsjahr wird es Ihnen danken 😊

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