Halloween Special 2019 – Horrorgeschichten

Wir beginnen dieses Jahr mit ein paar Forenbeiträgen welche wir ausfindig gemacht haben und enden mit einer echten Horrorgeschichte aus einem Beitrag von ausbildernews. 

Die Quellenangaben finden Sie unter diesem Beitrag. 

Unsere Horrorgeschichten aus dem letzten Jahr finden Sie hier: 

https://www.azubiscout.com/halloween-special-gruselige-ausbildungsgeschichten/ 

 

Forumsbeitrag von Schlumpfine: 

Also meine Ausbildung mache ich bei einer großen, angesehenen Baufirma. Weil sehr bekannt und angesehen hätte ich solche Zustände auch nicht erwartet.
Das fing schon am ersten Tag an, als man mich zu einem der Einkäufer gesetzt hat. Der hat mir gleich in den ersten fünf Minuten erzählt, dass die Ausbildung hier sch*** sei.
So ging das auch weiter als ich die anderen Azubis kennen lernte. Die haben auch bloß Horrorgeschichten erzählt. Ich zähl vll mal stichpunktartig auf, was so los ist, da ich dazu neige sehr, sehr ausführlich zu werden;)

Also:
Ausbilder kümmert sich einen feuchten Dreck um uns, weiß z.B. bei 4 Azubis nicht mal wer in welcher Abteilung ist. (sind seit Jahr und Tag dieselben 4 Abteilungen die jeder durchläuft). Kümmert sich auch scheinbar traditionell nicht wegen der Zwischenprüfung, so dass die letzten zwei um ein Haar nicht teilnehmen konnten. Ich bin nun also im Einkauf, mache aber nichts dergleichen. Ich prüfe bloß den ganzen Tag Rechnungen anhand der Lieferscheine. Die Firma an sich ist ein Familien-geführtes-Unternehmen. Heißt also Junior ist der Boss und die zwei Seniors arbeiten nicht mehr, machen aber allen das Leben schwer. Gut eig nur Sie. 

Frau Senior kommt jeden Tag ins Büro mit ihrem gemein gefährlichen Köter, der mich einmal als ich in ihrem Büro war, angegriffen hat. Wegen besagter Dame ist selbst in den Betriebsferien und an Brückentagen die Zentrale/Empfang besetzt, da Madame nicht in der Lage ist selbst irgendwo anzurufen. Die Drecksarbeit, also an eigentlich freien Tagen, machen wir Azubis. Joa, und wenn halt irgendwas nicht so läuft oder man jmd nicht gleich erreicht, wird man halt angeschrien. An sich das Betriebsklima: alle schlecht gelaunt, den Azubi braucht man ja nicht grüßen, aber ok. 

Das beste zum Schluss:
Die Familie hat einen Lakaien, nenn ich den einfach mal…
Nun ist der schon über 20 Jahre da und auch nicht mehr der Jüngste. Ist jetzt also ständig krankgeschrieben. Und jetzt ratet mal wer dann den Lakaien spielt? Ja, wir Azubis…
Beinhaltet lustige Dinge wie DVD’s abgeben, zwischendurch mal nen Käsekuchen abholen oder 4 grüne Bananen suchen.
Was aber fester Bestandteil an diesem „Dienst“ ist, wir müssen für Seniorchef und Seniorchefin private Einkäufe tätigen, Lebensmittel, Reinigung sowas halt und zu denen nach Hause fahren. 

 

Forenbeitrag von JAnstor: 

“Ich bin immer hilfsbereit , freundlich und zuvorkommen war nie Frech oder vorlaut gegenüber anderen Azubis , den Vorarbeitern oder meinem Meister
aber trotzdem habe ich ein Problem, was mich stört ist ich werde nicht beachtet, ich bin wie Luft für die anderen in der Werkstatt (mit mir 2 Azubis, 2 Vorarbeiter, 1 Meister). Die einzige Person mit der ich reden kann ist meinem Meister und auch nur dann, wenn er mir was erklärt oder mir Aufträge gibt.
Ich weiß einfach nicht was ich ihnen gemacht habe, ich habe noch nie wirklich Sachen kaputt gemacht vllt. mein einen Bohrer abgebrochen oder einen Drehmeißel kaputt gemacht. Der andere Azubi (3. Lehrjahr) dagegen macht ständig Sachen kaputt ist aber von seiner Arbeit her nicht schlecht will ich nicht behaupten das er dies ist, aber er ist in seiner eigenen Welt , reden wirres Zeug und ist Frech hält sich nicht an Anweisungen aber trotzdem versteht er sich mit den anderen wird immer Freundlich behandelt und ich bekomme immer den ganzen Anschiss.

Ich weiß Lehrjahre sind keine Herrenjahre ich nehme das auch alles immer hin, habe aber schonmal wie es mir zu viel wurde mit meinem Meister oder der JAV geredet. Aber seitdem bin ich nur noch mehr Luft, ich weiß einfach nicht was ich gemacht habe …“ 

 

Beitrag von anniegracek: 

„Ich war 16 und arbeitete in einem kleinen Café in meiner Heimatstadt. Eines Nachts war viel mehr los als sonst. Abgesehen von den Besitzern war ich die einzige dort und ich war bis zum Äußersten gestresst. Ich trug einen Stapel Geschirr und legte ihn eilig in die Spüle. Der Ehemann der Besitzerin — der gerade im hinteren Badezimmer Gras geraucht hatte und high war — flippte aus, schnappte sich ein paar Teller und folgte mir, um mir direkt vor den Gästen eine Szene zu machen. Er schrie mich an, dass ich Teller zerbrechen würde, weil ich nicht vorsichtig genug sei, dann warf er den Teller, den er in der Hand hatte, in meine Richtung, sodass er zu meinen Füßen zersplitterte. Das war eines der wenigen Male, dass ich jemals wegen eines Jobs weinend nach Hause gegangen bin.“ 

 

Beitrag von tylarw3: 

„Als ich 16 Jahre alt war, nahm sich mein Ausbilder an meinem ersten Tag im Café ein paar Stunden frei. Ein Kind warf eine Schüssel Suppe auf mich und jemand kotzte auf der Herrentoilette alles voll – über die Wände, den Boden und die Decke und verstopfte auch noch die Toilette, die ich anschließend putzen musste! An meinem zweiten Tag hat jemand gekackt und alles über die Toilettenwände geschmiert. Ich habe dort zwei Jahre lang gearbeitet.“ 

 

“Flex zerfetzt Arm eines Azubis 

Elektrische Handschleifer sind beliebt und vielseitig einsetzbar. In den meisten Industriebetrieben gehören sie zum Standard. Aber: Sie sind und bleiben gefährlich. Dies zeigt ein aktuelles Unfallbeispiel: Ein Auszubildender einer Umzugsfirma war beauftragt, einen Lkw-Rahmen zu zerlegen. Arbeitsmittel war die bewährte Flex. Unglücklicherweise knickte ein halb durchtrenntes Rahmenteil plötzlich um und klemmte die Trennscheibe ein, die der Belastung nicht standhielt und zersprang. Als der junge Mitarbeiter sein Arbeitsgerät instinktiv hochriss, traf ihn die sich noch drehende Flex mit den Resten der Schleifscheibe am Oberarm und verletzte ihn schwer. Die beim Arbeiten mit einer Flex auftretende Kräfte werden leicht unterschätzt. Wenn eine Trennscheibe bei mehr als 200 km/h verkantet, kann sie ohne Vorwarnung äußerst heftig zurückschlagen. Wenn dann Bruchstücke der Scheibe unkontrolliert durch die Gegend geschleudert werden, können über den Bediener der Maschine hinaus auch weitere Personen verletzt werden… 

 

Wir hoffen, dass Sie und Ihre Auszubildenden von solchen Horrorgeschichten verschont bleiben und wünschen Ihnen ein schaurig schönes und vor allem sicheres Halloween.

Quellen: 

https://www.azubi.net/viewtopic.php?f=14&t=2682 

https://www.buzzfeed.com/de/alivelez/horror-geschichten-erste-jobs-beruf-anfaenger 

https://www.ausbildernews.de/schockbeispiele-damit-arbeitsschutz-nicht-ignoriert-wird/ 

 

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