Auszubildende richtig unterstützen – Vorbereitung auf die Zwischenprüfung in 3 Schritten

Schritt 1: Vor der Zwischenprüfung – Dem Auszubildenden die Angst nehmen 

In der Prüfungsordnung sollte nachgelesen werden, was Inhalt der Zwischenprüfung sein wird. Machen Sie dem Auszubildenden klar, dass er nicht durchfallen kann. Die Zwischenprüfung dient viel mehr, dem Azubi selbst, als Richtwert in welchen Bereichen er eventuell Schwächen aufweist und wo er bereits gut gerüstet ist. Machen Sie Ihrem Azubi klar, dass er seinen Ausbildungsplatz nicht verliert, wenn er nicht gut abschneidet. Das nimmt bereits die meisten Ängste. Die Zwischenprüfung ist zwar eine Pflichtveranstaltung, sie hat jedoch keine Auswirkungen auf die Abschlussprüfung. Man sollte diese Prüfung als Chance sehen die Prüfungssituation zum Ende der Ausbildung zu üben. Stellen Sie Ihren Azubis alte Zwischenprüfungen zur Verfügung und gehen Sie diese gemeinsam durch. So kann der Auszubildende sich ein Bild davon machen, wie so eine Prüfung aussehen kann. 

Schritt 2: Die Zwischenprüfung selbst – Was wird benötigt? 

Die Prüfung dauert in etwa zwei bis drei Stunden und muss schriftlich abgelegt werden. Die prüfenden Stellen sind die Handwerks- oder Industrie- und Handelskammer. Der Betrieb meldet die Auszubildenden, zu Beginn der Ausbildung, dafür an. Die Einladungen zur Zwischenprüfung werden von der jeweiligen Kammer, bis spätestens zwei Wochen vor der Prüfung, verschickt. Der Lernprozess sollte demnach bereits frühzeitig beginnen. Oft ist auch das Berichtsheft abzugeben. Stellen Sie sicher, dass es auf dem aktuellsten Stand und vollständig ist. Dies steht jedoch in der Einladung. Auch einen gültigen Lichtbildausweis wie den Personalausweis oder einen Reisepass hat der Auszubildende bei der Prüfung vorzulegen. Hier sollte auch zwei Monate vor der Prüfung sichergestellt werden, dass ein gültiger Ausweis vorliegt. 

Als Betrieb müssen Sie den Azubi an diesem Tag freistellen. Sie können Ihre Azubis im Vorfeld gut unterstützen, wenn Sie einen Lernplan erstellen, welchen der Azubi schrittweise abhaken kann, sobald er mit dem Unterrichtsstoff durch ist. 

Schritt 3: Nach der Zwischenprüfung – Analyse 

Gehen Sie die Aufgaben mit Ihren Auszubildenden gemeinsam durch. Erklären Sie Ihre Antworten, sodass die Auszubildenden diese nachvollziehen können, sobald die Ergebnisse da sind. Besprechen Sie diese mit dem betroffenen Azubi unter vier Augen. Fragen Sie nach, was dem Azubi Probleme bereitet hat und wo Sie ihn unterstützen können, damit er die Abschlussprüfung gut meistern kann. Sind die Ergebnisse eines Azubis besonders schlecht, sollten Sie sich als Ausbilder unbedingt mit der Berufsschule in Verbindung setzen um gemeinsam einen Weg zu finden, den Azubi bestmöglich zu unterstützen.

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