10 Tipps und Ideen aus Veranstaltungen

Wir haben Ihnen wieder 10 Tipps und Ideen von aktuellen Veranstaltungen der letzten 2 Monate (Ausbilder-Foren, Ausbilder-Netzwerktreffen, etc.) zusammengestellt um Sie auf dem Laufenden zu halten:

  

  • Niemand käme auf die Idee, einen Fahrschüler nach der theoretischen Fahrprüfung alleine Autofahren zu lassen. Ausbilder sollen aber nach der Ausbildereignungsprüfung ausbilden. Eine Vorbereitung auf die Praxis und eine Begleitung in der ersten Zeit als Ausbilder wären wünschenswert. 
  • Nutzen Sie die AIDA-Formel (Attention, Interest, Desire, Action) für Ihr Ausbildungsmarketing, z. B. bei der Anzeigengestaltung 
  • Stressbedingte Erkrankungen haben mittlerweile das „Volksleiden Rücken“ auf Platz 1 der Krankenstatistik abgelöst; auch Jugendliche sind bereits davon betroffen! 
  • Feedback und Beurteilung sind nicht das gleiche, auch wenn die beiden Begriffe oft synonym verwendet werden. Feedback meint die kurze Rückmeldung zu einem aktuellen Arbeitsergebnis, Vorfall, etc. Die Beurteilung hingegen umfasst das „große Ganze“, also eine Rückmeldung zu einem längeren Zeitraum bei dem auch eine Entwicklung mit aufgezeigt werden sollte. Die Beurteilung erfolgt in einem extra Gespräch, ausführlich mit Beurteilungsbogen, das Feedback kann direkt in der akuten Situation oder im RegAzu (regelmäßigen Azubigespräch) erfolgen. 
  • Jugendliche suchen ihre Ausbildungsstelle für gewöhnlich in einem Umkreis von bis zu 30 km – dies können Sie z. B. bei der Schaltung von Google Ads berücksichtigen. Ein weiterer Tipp der gleichen Kategorie: Probieren Sie für Ihre Ausbildungsstellen doch mal Google Jobs aus… 
  • Wie bewerben sich Jugendliche am liebsten? 34% nutzen die Online-Bewerbung, 24 % eine E-Mail. Immerhin 21% bevorzugen weiterhin eine Bewerbung per Papier. Abgeschlagen mit jeweils ca. 1 %: Die Bewerbung per App und per Video. 
  • Kennen Sie das 360° Feedback? Dieses wird auch in der Ausbildung immer beliebter! Der Azubi erhält dabei nicht nur Rückmeldung von seinem Ausbilder, sondern auch von den Kollegen, Mit-Azubis und einer weiteren Stelle (z. B. den Berufsschullehrern). Hieraus ergibt sich ein sehr differenziertes Fremdbild, was man gut mit dem Selbstbild des Azubis abgleichen kann. Dies sollten Sie allerdings nur ausprobieren und einführen, wenn Sie bereits eine gut etablierte, offene Feedbackkultur pflegen. 
  • Praxisbeispiel eines Kunden: Er durfte einen Ausbildungsbewerber zum Mechatroniker nicht einstellen, weil dieser eine 5 in Französisch hatte – die Unternehmensrichtlinien besagten, dass Bewerber mit einer 5 auf dem Zeugnis aussortiert werden müssen… Manchmal kann es sinnvoll sein, Richtlinien zu hinterfragen und anzupassen. 
  • Helikopter-Eltern kennt mittlerweile jeder, kennen Sie auch schon die U-Boot-Eltern? Sie sind „abgetaucht“, werden bei keinem Elternabend der Schule gesehen und kümmern sich auch wenig bis gar nicht um Ausbildungsbelange ihrer Kinder. 
  • Achten Sie in Ihren Stellenanzeigen auf eine Zielgruppengerechte Ansprache! Kein Deutsch auf Hochschulniveau, wenig Substantivierung (insgesamt die typischen -ung-Wörter vermeiden), aber auch keine YouTube Sprache. 

 

Hier gibt es kostenlose Infos und Tipps für Ausbilder:

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