10 Tipps für Ihre Azubis gegen Lernstress

Tipp Nr. 1: Rechtzeitige Anmeldung!

Dieser Tipp gilt vielmehr Ihnen als Ausbilder. Meistens sind Sie dafür verantwortlich Ihre Auszubildenden rechtzeitig zu den Zwischen- oder Abschlussprüfungen anzumelden. Beachten Sie also die Fristen und teilen Sie die Information immer transparent mit den Auszubildenden. Die sind schließlich aufgeregt und wollen über jeden wichtigen Schritt informiert bleiben.

Tipp Nr. 2: Überblick verschaffen!

Azubis sollten sich rechtzeitig über den wichtigsten Lernstoff informieren. Gibt es Kollegen, die die Prüfung vor Kurzem abgelegt haben? Was sagen die Lehrer, welche Inhalte wichtig sind? Haben Sie als Ausbilder vielleicht wertvolle Erfahrungen, die Sie Ihren Azubis bezüglich des Stoffes mitteilen können? Wir empfehlen den Auszubildenden sich mindestens 8 Wochen vor den Prüfungen die wichtigsten Themen aufzulisten und sich einen Überblick über die Inhalte zu verschaffen.

Tipp Nr. 3: Lernplan schreiben!

Diesen Punkt predigen wir auch in unseren Seminaren zur Prüfungsvorbereitung immer wieder… Den großen Batzen Lernstoff in kleine, portionierte Häppchen einteilen und sich einen gut strukturierten Plan bis zum Prüfungstag machen. Dabei sollten Erfahrungen wie z.B. benötigte Lernzeit in vergangenen Prüfungen oder Verständnis bestimmter Themengebiete einfließen, um jeden Tag möglichst realistisch zu gestalten. Azubis sollten daran denken, genügend „Erholungs-Puffer“ einzuplanen. Wenn ein Tag mal nicht so gut läuft, kann man ganz entspannt sein – man hat ja noch genügend Puffer!

Tipp Nr. 4: Arbeitsumfeld aufräumen!

Chaos, Lärm, Störungen und Dunkelheit sind die absoluten Vorbereitungs-Killer. Auszubildende sollten darauf achten, dass ihre Arbeitsplätze genügend Lichteinfall haben, aufgeräumt sind und keine störenden Einflüsse (z.B. Smartphone usw.) überall herumliegen. Sie sollten außerdem ihr Umfeld bitten, in der Vorbereitungsphase Rücksicht zu nehmen.

Tipp Nr. 5: Notizen machen!

Die wichtigsten Lerninhalte auf Karteikarten notieren, hilft vielen Azubis den Lernstoff regelmäßig zu wiederholen. Außerdem sollten sie sich Notizen von Inhalten machen, die sie sich nur schwer merken können.

Tipp Nr. 6: Abwechslung muss sein!

Es ist ratsam nicht stundenlang an einem Thema festzuklemmen. Auszubildende sollten ruhig die Lernbereiche wechseln, um das Themengebiet erstmal sacken zu lassen.

Tipp Nr. 7: Pausen machen!

Der wohl schönste Hinweis für die Azubis: Pausen sind wichtig. Aller 45 Minuten je 5 Minuten und aller 90 Minuten mindestens 15 Minuten Pause empfiehlt sich. In den Pausen ist alles erlaubt, was den Azubi entspannt: eine Folge (Achtung max. 20 Minuten Folge!!!) der Lieblingsserie auf Netflix, einen kleinen Snack, Bewegung oder auch einfach nur mal das Handy checken…

Tipp Nr. 8: Kreativ sein!

Lernstoff prägt sich besser in unser Gehirn ein, wenn er auf verschiedene Art und Weisen verarbeitet wird. Damit sind die Sinne gemeint, die uns über das Gelernte intensiv nachdenken lassen und im Gehirn wertvolle Verknüpfungen herstellen. So wird das Lernen nachhaltig. Gemeint sind z.B. Klassiker wie Eselsbrücken, Lernposter, MindMaps über das Thema, das Aufnehmen wenn Azubis laut lesen und Abspielen im Bus, Bahn usw. Hauptsache kreativ…

Tipp Nr. 9: Unterstützung suchen!

Nicht alle Azubis werden sich bei diesem Hinweis angesprochen fühlen, denn kooperatives, interaktives Lernen ist nicht für Jedermann. Aber Lerngruppen können nicht nur eine inhaltliche Stütze sein, sondern auch eine Mentale.

Tipp Nr. 10: Belohnung gönnen!

Kleine Erfolgsschritte sollten auch belohnt werden. Azubis sollten sich also etwas suchen, was ihnen Spaß macht und sich damit regelmäßig, z.B. nach Abschluss eines schwierigen Themenkomplexes, belohnen – egal, ob nun Sport, ein leckeres Essen, Kaffeetrinken mit Freunden usw.

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