Social Media Recruiting – Die Risiken

Durch das Web 2.0 können Sie vor allem die Generation Z erreichen und somit die Bekanntheit des gesamten Ausbildungsbetriebes unter den Jugendlichen enorm steigern. Das Online-Recruiting kann also einen großen Beitrag zum Bewerbermangel leisten. Wie Sie das Recruiting im Web 2.0 erfolgreich durchführen können, erfahren Sie hier.

Heute möchten wir Ihnen die Risiken vorstellen, welche mit dem Social Media Recruiting verbunden sind und aufzeigen, wie Sie diesen entgegenwirken können.

Keine Kontrolle und negatives Feedback

Die enorme Reichweite und Vernetzung in den sozialen Netzwerken führt zu dem Problem, dass Sie oft keine Kontrolle über Ihr Nutzernetzwerk haben. Nachrichten können schnell verbreitet werden, sodass Sie nicht mehr hinterherkommen. Der Anonymität im Netz ist es geschuldet, dass viele Nutzer, besonders die jüngeren, auf negative Äußerungen zurückgreifen. Dies kann zu Imageschäden führen.

Sie sollten erst einmal ruhig und gelassen auf die negativen Äußerungen reagieren. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Aussagen und Antworten Sie offen, aber in angebrachter Weise. Ein durchdachtes Monitoring kann Ihnen dabei behilflich sein und das Risiko verringern. Handelt es sich bei den Äußerungen um unseriöse Bemerkungen, Beleidigungen oder Ähnliches, so stehen Ihnen bei den meisten Kanälen Funktionen zur Verfügung, um diese zu beseitigen.

Mangelndes Know-how und Datenschutz

Jedes soziale Netzwerk funktioniert anders und ist mit unterschiedlichen Nutzungsbedingungen verknüpft. Sie sollten sich daher intensiv mit den Kanälen auseinandersetzen und langfristig Know-how aufbauen, damit Sie diese auch in Zukunft für das Recruiting Ihrer Azubis nutzen können. Zum Thema Datenschutz im Web 2.0 sollten Sie sich ebenso genügend informieren. Kommen Sie deshalb beispielsweise nicht auf die Idee, mit der Verbreitung spezieller Gehaltsinformationen neue Azubis anzulocken. Das könnte zu gerichtlichen oder außergerichtlichen Auseinandersetzungen mit den betroffenen Mitarbeitern usw. führen. Ein Datenschutzvorfall kann dann dem gesamten Betrieb schaden.

Überforderung durch zu wenig Zeit

Versuchen sich nicht immer alles selbst auf die Hand zu nehmen. Denn die optimale Nutzung von Social-Media-Kanälen für das Recruiting beruht auf gut durchdachten und strukturierten Konzepten mit bemerkenswertem Zeitaufwand. Sie sollten demnach die Aufgaben an externe Personen oder Agenturen weitergeben, wenn Sie dafür zu wenig Zeit haben.

 

Ihr AzubiScout Team