10 Dinge, die Sie unbedingt bei einem Vorstellungsgespräch beachten sollten – Teil 2

Weiter geht es mit unseren 10 Tipps. Im ersten Teil haben wir Ihnen 5 Dinge gezeigt, auf die Sie bei Vorstellungsgesprächen unbedingt achten sollten. Heute geht es weiter, hier kommen die Tipps 6 – 10:

6. Selbst etwas über die Ausbildung erzählen

Informationen zum Unternehmen und dem Ausbildungsberuf sind wichtig für den zukünftigen Azubi, damit er sich ein Bild von den Anforderungen machen kann und auch seine Entscheidung für eine Ausbildung bei Ihnen fundiert treffen kann. Nutzen Sie dies ruhig, um Werbung für Ihr Unternehmen zu machen. Bedenken Sie dabei was den Jugendlichen wichtig ist und was ein Entscheidungskriterium zu Ihren Gunsten sein könnte. Auch im Vorstellungsgespräch ist Ausbildungsmarketing erlaubt 🙂

Wenn es sich an einer Stelle im Gespräch anbietet, können Sie die Chance nutzen und weitere Zusatzinformationen über die Ausbildung einstreuen. Dies gibt unter anderem dem Kandidaten einen Moment Zeit durchzuatmen oder kurz etwas zu trinken. Außerdem wird dadurch der „strenge Interview-Charakter“ etwas gemildert, im Besten Falle entsteht ein Austausch. Zusätzlich werden dadurch vielleicht schon Fragen geklärt oder noch besser: wirft neue Fragen auf und klärt somit die Erwartungshaltung ab.

Diskussion, Chat, Comic, Cartoon

7. Unterlagen mitgeben

Bedenken Sie dass auch der Jugendliche wahrscheinlich mehrere Vorstellungsgespräche führen wird. Damit die Inhalte der Gespräche sich nicht „vermengen“ ist es hilfreich ihm einige wichtige Punkte nochmals schriftlich mit nach Hause zu geben, damit er alles in Ruhe nachlesen kann. Hierfür eignet sich zum Beispiel eine Imagebroschüre über ihr Unternehmen und ein Flyer zur Ausbildung. Falls es so etwas noch nicht gibt erstellen Sie doch selbst ein kurzes Infoblatt. Neben dem üblichen ZDF- Zahlen, Daten, Fakten Part sollten vor allem Informationen zur Ausbildung enthalten sein: Wie lange dauert die Ausbildung, Höhe der Vergütung, welche Berufsschule, Ausbildungsinhalte (Abteilungen), welche Besonderheiten bietet die Ausbildung in Ihrem Unternehmen, etc.

8. Immer am Ende Raum für Fragen geben

Sie kennen das Gefühl: Ihnen brennt eine Frage unter den Nägeln, aber bisher was der geeignete Moment noch nicht da…? Dann geben Sie doch Ihren Bewerbern die Möglichkeit Fragen zu stellen. Am besten tun Sie das, wenn der „formale“ Abschnitt des Vorstellungsgesprächs vorüber ist. Natürlich lässt sich hier auch gut das Interesse und die Vorbereitung der Bewerber überprüfen.

9. Am Ende: Weiteren Verlauf, Prozess erklären, nicht im Ungewissen lassen

Lassen Sie Ihren Bewerber nicht im Regen stehen. Versuchen Sie am Ende des Gesprächs, nachdem die offenen Fragen geklärt wurden, den weiteren Verlauf bzw. folgende Elemente des Bewerbungsprozesses näher zu erläutern. Geben Sie an, wann Sie sich wieder melden und was in der Zwischenzeit passiert. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres als Warten… Unter Umständen hält diese Vorgehensweise sehr gute Bewerber bei Ihnen, denn ungewisse Gefühle treiben die Azubis meist zu anderen Firmen, die vielleicht transparenter handeln.

10. Bewerber mit zur Tür begleiten

Zeigen Sie ein letztes Mal Interesse und bringen Sie Ihren „Schützling“ zur Tür. Dies hinterlässt nicht nur einen angenehmen letzten Eindruck, sondern gehört sich als Gastgeber auch schlichtweg so.

 

Mit unseren 10 Tipps wird das nächste Vorstellungsgespräch sicher gut verlaufen. Haben Sie weitere Tipps die Sie uns mitteilen möchten? Dann schreiben Sie uns doch einen Kommentar auf unserer Facebookseite oder senden Sie uns eine Nachricht.

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