10 Dinge, die Sie unbedingt bei einem Vorstellungsgespräch beachten sollten – Teil 1

Nicht nur für den Bewerber sind die Vorstellungsgespräche anstrengend und nervenaufreibend, auch für Sie als Ausbilder ist diese Zeit oft anstrengend, besonders wenn Sie bereits das 5. oder 6. Gespräch am Stück führen müssen. Trotzdem wollen Sie natürlich, dass die Gespräche gut verlaufen, Sie den Bewerber gut einschätzen können und ihm auch Lust machen, in Ihrem Unternehmen zu arbeiten. Damit die Vorstellungsgespräche gelingen haben wir insgesamt 10 Punkte für Sie zusammengestellt die Ihnen helfen gute Gespräche zu führen und die passenden Kandidaten auszuwählen.

  1. Gute Laune und Offenheit

Versuchen Sie sich trotz Stress und 1000 anderen Dingen, die Sie an diesem Tag noch erledigen müssen, auf den Bewerber zu freuen. Umso freundlicher und aufgeschlossener Sie auftreten, desto sicherer ist ein galanter Gesprächseinstieg. Wenn der Bewerber sich wohl fühlt, wird er viel mehr Dinge über sich Preis geben und eventuell sogar „aus dem Nähkästchen“ plaudern.

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  1. Vorbereitung auf den Kandidaten

Das ist NATÜRLICH das A und O! Wenn Sie keine Ahnung haben, wer da gerade vor Ihnen sitzt, vermitteln Sie nicht nur das höchste Maß an Unprofessionalität sondern Ihnen steht auch noch auf der Stirn geschrieben „ich hatte bisher bessere Dinge zu tun als mich mit dir zu beschäftigen“. Versetzen Sie sich in die Lage des Bewerbers. Er wird sich fragen, ob das in Ihrem Unternehmen immer so chaotisch läuft.

  1. Realistische Chance geben

Machen Sie nicht den Fehler und scheren von Beginn an alle über einen Kamm. Bekanntermaßen entsteht ein bleibender Eindruck innerhalb von 3sek, jedoch sollten Sie versuchen auch nach dieser ersten Einschätzung dem Kandidaten offen gegenüber zu stehen. Das wird das folgende Gespräch erleichtern und vielleicht kann der Azubi Sie doch noch überraschen.

  1. Ruhige Atmosphäre

Überlegen Sie sich bitte vorher wo Sie mit Ihrem Gesprächspartner hingehen möchten, um das Vorstellungsgespräch durchzuführen. Es ist recht peinlich, wenn alle Besprechungsräume belegt sind und Sie keinen Plan B haben. Eine annehmbare Alternative ist auch ein nettes Café um die Ecke, falls Ihr Arbeitsplatz  keine ungestörte Atmosphäre erlaubt. Dazu gehört natürlich auch: KEINE Telefone, die ständig klingeln.

  1. Entspannter Gesprächseinstieg

„Ja, dann erzählen Sie mal, wieso wollen Sie denn eigentlich hier her und was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?“ Selbstverständlich würde niemand von Ihnen auf diese Idee kommen, das als Gesprächseinstieg zu formulieren. Do wie funktioniert ein gelungener Start? In jedem Falle ist der Einstieg dann gelungen, wenn nicht nur der Bewerber die Chance hat eine entspannte und selbstbewusste Position einzunehmen, sondern auch Sie selbst als Interviewer. Manchen fällt es leichter manchen schwerer sich auf einen fremden Menschen einzulassen. Doch bedenken Sie, dass Sie der Gastgeber in dieser Situation sind. Das heißt: holen Sie den Kandidaten ab, begrüßen Sie ihn mit einem Handschlag, fragen Sie nach der Anreise, bestätigen Sie, dass Sie sich freuen ihn/sie kennenzulernen, bieten Sie ein Getränk an und fragen Sie vorerst ganz allgemein wie es dem Kandidaten geht. Falls Sie merken, Ihr Gegenüber ist extrem nervös, können Sie sich auch noch einen Moment auf „Small Talk“ fokussieren bevor Sie in das eigentliche Gespräch eintauchen.

 

Hoffentlich hat Ihnen diese erste Liste bereits ein wenig weitergeholfen. Die ersten fünf Tipps werden Ihnen bereits dabei helfen ein professionelles Vorstellungsgespräch zu führen. Nächste Woche ergänzen wir diese mit 5 weiteren Ratschlägen.

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