Exzessive Handynutzung während der Arbeit…

Um dieses brisante Thema dreht sich unser heutiger Beitrag: Exzessive Handynutzung am Arbeitsplatz. Damit wir als Ausbilder jedoch eine frische Sicht auf die Dinge bekommen, baten wir einen Auszubildenden im dritten Lehrjahr den Artikel aus seiner Perspektive zu schreiben. Hier präsentieren wir Ihnen das erfrischende Ergebnis, was zum Schmunzeln und Nachdenken anregen soll:

„Genauso lange wie es das Handy gibt, wird auch schon über dessen Vor- und Nachteile diskutiert. Lästige Argumentationen gegen die Handynutzung hat wohl jeder von uns schon einmal aus dem Mund seiner Eltern oder anderer Personen vernommen. Beschwerden kommen vornehmlich von den Menschen, die immer noch mit den alten Knochen von Nokia telefonieren und von „diesen Apps“ noch nie in ihrem Leben etwas gehört haben.

Als Ausbilder gilt es auch hier, bezüglich des Handys, immer einen Schritt voraus zu sein. Das ewige Gejammer und verzweifelte Sanktionen gegen die Nutzung eines Mobiltelefons am Arbeitsplatz haben höchstens den Effekt „dass die Luft scheppert“, bringen aber kaum eine Verbesserung. Effizient ist man dann, wenn man erkennt welche Schlacht man gewinnen kann und welche nicht. Deswegen gilt besser darüber nachzudenken, wie man das Handy zu Gunsten des Unternehmens in die Ausbildung integrieren kann.

„Gamifikation“ ist jetzt der neueste Schrei und bedeutet so etwas wie spielerisches Lernen. Was die Bauklötze im Kindergarten waren, ist jetzt also das Handy im Unternehmen und genau dafür wurde die App „Quizchallenge“ entwickelt. Im Gegensatz zu dem riesen Sortiment von Apps ohne Mehrwert im Playstore, hat diese Anwendung wirklich ein Ziel vor Augen. Durch „Quizchallenge“ können Ausbilder uns so viel Wissen wie möglich „unterschieben“ ohne, dass die Mehrheit es wirklich merkt. Ähnlich der trendigen „Green smoothies“, wo der gehasste Spinat einfach mit etwas Gutem verbunden wird, lernt der Azubi die wichtigen Inhalte, aber auf eine angenehme Art und Weise.

Die für Apple und Android kompatible App kann von uns Azubis mit unseren eigenen Fragepools und Kategorien ausgestattet werden und das ganz leicht und schnell ohne die Anpassung eines Programmierers oder eines App Designers. Im Selbstlernmodus kann der „Spieler“ über virtuelle Lernkarten den Unterrichtsstoff verinnerlichen und sich dann im Wettbewerb mit anderen messen, denn die App verfügt auch über eine „Bestenliste“. Wer jetzt immer noch nicht so richtig überzeugt ist, kann vielleicht noch mit den sicheren Microsoft Servern in den Niederlanden überzeugt werden, wo die Daten und Ergebnisse der Applikation gespeichert werden. Wer Interesse hat, sollte einfach mal loslegen und alle anderen Zweifler beglückwünsche ich zu ihrem Handy von Nokia – man sagt der Akku sei unschlagbar…“

Frederik, 3. Lehrjahr, Ausbildung zum Hotelfachmann (gemeinsam mit AzubiScout)

 

 

 

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