Ein tolles Instrument zum regelmäßigen Austausch: Azubimeetings

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Der Sinn und Zweck von Azubimeetings

„Christian hat gesagt wir sollen die Berichtshefte jetzt nur noch einmal monatlich vorlegen“; „Nein, ich habe von Lea gehört es soll alle 2 Wochen vorgelegt werden…“ Kennen Sie das? 2 Azubis im Flur unterhalten sich, der eine hat dies gehört, der andere das, beide geben ihre Version der Dinge wieder und tragen sie auch später an andere Azubis weiter. Und so entsteht über den „Flurfunk“ eine komplette Fehlinformation. Dem können Sie vorbeugen: Sorgen Sie dafür dass alle Auszubildenden den gleichen Informationsstand haben – mit regelmäßigen Azubimeetings.

 

Neben wichtigen Informationen können Sie auch alles was Ihnen sonst auf dem Herzen liegt hier mit den Auszubildenden besprechen, die Azubis können sich an Problemlösungen beteiligen und Sie fördern damit auch den Austausch untereinander. Viele gute Gründe dafür, Azubimeetings einfzuführen. Wir haben Ihnen eine Auswahl an Tipps und konkreten Schritten zusammengestellt, die Sie bei der Vorbereitung, Durchführung und Nacharbeitung beachten sollten – und die Ihren Ausbilderalltag ein bisschen vereinfachen sollen.

Tipps für professionelle Azubimeetings:

  1. Treffen Sie sich 1x monatlich, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben und aktuelle Themen nicht aus dem Auge zu verlieren.
  2. Laden Sie stets alle Azubis, denn meist entwickeln sich Gespräche, die niemandem vorenthalten werden sollten und somit fühlt sich niemand ausgeschlossen.
  3. Nutzen Sie die Zusammenkunft und laden Sie, bei Bedarf, diverse Ausbilder als „Gäste“ ein, die über Aktuelles oder Veränderungen sprechen. Natürlich dürfen Azubis die Zeit auch für ihre zahlreichen Fragen nutzen, die sie auf dem Herzen haben.
  4. Die Ausbildungsleitung übernimmt (eventuelle falls vorhanden gemeinsam mit dem Azubisprecher) die Moderation und Leitung des Treffens.
  5. Themen können sein: Schule, Probleme, Abgabetermine, Projektabsprachen, Ausbildungsstand, Versetzungsplan, aktuelle Ereignisse, Wünsche/Bedürfnisse, Ausflüge, Ehrungen besonderer Leistungen, Erfahrungsaustausch, wichtige firmeninterne Bekanntmachungen,…
  6. Man kann diese regelmäßigen Treffen natürlich auch zeitweise unter ein bestimmtes Motto stellen, zum Beispiel etwas, was das Unternehmen derzeit beschäftigt (z.B. „Think Green“ oder „Gemeinsam stark“ oder „Toleranz“ etc.)
  7. Planen Sie das Meeting nicht länger als 60 Minuten, da die produktive Auffassungsgabe begrenzt ist und die liegengebliebene Arbeit bereits in den Köpfen schwirrt.

Nach dem Treffen werden Sie hoffentlich viele Eindrücke und Gedanken mitnehmen, die es Ihnen ermöglichen Einblicke in den Azubi-Alltag zu gewinnen. Neuigkeiten, Wünsche, Anregungen, Ärgernisse etc. wurden produktiv diskutiert und können nun weiterbearbeitet werden. Machen Sie nicht den Fehler und lassen Sie die angesprochenen Themen ruhen bevor Sie eine abschließende Lösung haben. Ihr Ansehen bei den Azubis wird sich durch Ihren Einsatz vervielfachen.

Was sagen Sie zu unserem Artikel? Sind die Tipps darin hilfreich für Sie? Gibt es bei Ihnen bereits Azubimeetings? Schreiben Sie uns gerne: Kontakt

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