12 Nützliche Verhaltensregeln für Praktikanten

Haben Sie auch das ein oder andere Mal einen Praktikanten bei sich im Unternehmen? Dies ist natürlich in gewisser Weise eine Mehrbelastung, jedoch kann auch ein Praktikant einen großen Mehrwert für die Firma darstellen. Letztendlich sind es Nachwuchstalente, die an Ihrer Arbeit interessiert sind und einigen Personen von Ihren Erlebnissen erzählen werden. Eltern, Lehrer, Freunde, Verwandte – alle werden hören, wie es bei Ihnen so „zugeht“. J Das heißt: zeigen Sie sich von der guten Seite! Doch selbstverständlich müssen sich auch die Praktikanten von ihrer guten Seite zeigen… was da alles dazugehören könnte, haben wir Ihnen in einer Übersicht über mögliche Regeln zusammengestellt (lässt sich übrigens auch auf Azubis beziehen):

  1. Seien Sie höflich und freundlich zu den Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten. Folgen Sie ihren Anweisungen. Falls Ihnen etwas unklar ist, fragen Sie nach.
  2. Jeder Betrieb hat eine Betriebsordnung. Lesen Sie diese bitte genau durch und halten Sie sich an die Anweisungen des Praktikumsanleiters.
  3. Kleiden Sie sich angemessen. Fragen Sie nach, wenn Sie sich unsicher sind.
  4. Seien Sie pünktlich. Rufen Sie sofort im Betrieb an, falls Sie krank werden oder sich aus wichtigen Gründen verspäten.
  5. Achten Sie darauf, Betriebsgeheimnisse nicht auszuplaudern. Sprechen Sie nicht mit anderen über Dinge, die Ihnen vertraulich mitgeteilt worden sind.
  6. Wenn Sie während des Praktikums Besuche von Betreuungskräften der Schule etc. erhalten, geben Sie den Termin rechtzeitig bei Ihrem Ansprechpartner im Betrieb bekannt.
  7. Unfallschutz und Sicherheit sind oberstes Gebot am Arbeitsplatz. Beachten Sie die Schutzbestimmungen sorgfältig und befolgen Sie Anweisungen.
  8. Nutzen Sie Ihre festen Pausenzeiten. Sie sind wichtig, damit Sie sich anschließend wieder konzentrieren können. Verhalten Sie sich so, dass Sie niemanden anderen stören.
  9. Handys sind am Arbeitsplatz nicht gestattet. Bitte schließen Sie sie im Spint ein oder verwahren Sie diese sicher in Ihrer Tasche.
  10. Versuchen Sie mit offenen Augen durch den Betrieb zu gehen und Aufgaben selbst zu erkennen und zu erledigen (falls möglich). Bieten Sie Ihre Unterstützung an, wenn Sie gerade nicht in einer Aufgabe stecken.
  11. Erfragen Sie in einer ruhigen Minute die Informationen, die für Ihre Dokumentation (z.B. in der Praktikumsmappe) wichtig sind Wenn der Zeitpunkt stimmt, sind die Kolleginnen und Kollegen sicher gern bereit, Ihre Fragen zu beantworten.
  12. Lassen Sie sich richtig auf das Praktikum ein! Ziel ist es zu erleben, wie der Arbeitsalltag in diesem Betrieb und in diesem Beruf aussehen könnte. Auch in der Ausbildung werden Sie mit einfachen Aufgaben anfangen, die nicht immer interessant sind. Dennoch sind Sie oft wichtig und Sie können Ihre Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit oder Teamfähigkeit erproben und unter Beweis stellen.

Dies könnte also ein kleiner Leitfaden für Ihre Praktikanten sein. Sie werden es Ihnen danken: mehr Informationen bedeutet weniger Chancen Fehler zu machen. Wenn Ihre Praktikanten, oder eben auch Azubis, wissen worauf Sie achten und was Ihnen/ Betrieb wichtig ist, dann können Sie sich viel besser auf die Gegebenheiten einstellen. Also, nur Mut zu Regeln 🙂

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